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Jugendgästehaus im ehemaligen
Justizzentrum (JUZ)
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Die FDP
Kaiserslautern unterstützt die Idee im ehemaligen Justizzentrum
ein Jugendgästehaus einzurichten. Die Idee wurde bei den JULIs
(Junge Liberale) entwickelt und wird gemeinsam weiterverfolgt. |
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Rheinpfalz - 08.05.2004 : FDP weiterhin für Gästehaus
FDP weiterhin für
Gästehaus
Für Gästehaus. Der
FDP-Stadtverband will
sich weiterhin dafür einsetzen, dass das leer stehende Gefängnis
in ein Gästehaus umgewandelt wird. Stadtverbandsvorsitzender
Friedrich Hartmeyer kritisierte: ¸¸Würde die Stadt die Suche nach
Investoren unterstützen, wäre Abriss kein Thema mehr." (red)
Quelle:
Verlag: Rheinpfalz Verlag GmbH & Co. KG
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.107
Datum: Samstag, den 08. Mai 2004
Seite: Nr.18
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07.05.2004 Pressemitteilung zum Artikel vom 06.05.04 "Noch keine
Lösung für Gefängnis in Sicht"
Zeit drängt,
Stadtverwaltung soll sich äußern
Bereits mehrfach
haben sich die Jungen Liberalen und die FDP
Kaisers-lautern mit dem Thema Umnutzung der ehemaligen JVA
Kaiserslautern beschäftigt.
„Durch unsere
zahlreichen Gespräche mit den verschiedenen Organisationen wurden
wir darin bestärkt, unseren Vorschlag zur Umwandlung in ein
Gästehaus weiter zu verfolgen und zu fordern“, so der
FDP Stadtverbandsvorsitzende
Friedrich Hartmeyer. Die Liberalen
kritisieren in diesem Zusammenhang, dass der Stadtvorstand als
auch die anderen Parteien sich mit diesem Thema gar nicht
beschäftigen. „Würde die Stadt die Suche nach Investoren
unterstützen, dann wäre der Abriss kein Thema mehr“, so
Hartmeyer weiter. Kaiserslautern
bietet für Jugendliche und junge Familien derzeit kein Angebot für
günstige Übernachtungen an. Ein solches Angebot würde nicht nur
dem Tourismus, sondern auch Schulen, Vereinen, der FH und Uni
Kaiserslautern für Austausche oder Begegnungen zu Gute kommen.
(v.i.S.d.P. Friedrich
Hartmeyer)
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Rheinpfalz - 01.12.2003 : FDP weiter für Jugendgästehaus
FDP weiter für Jugendgästehaus.
FDP-Stadtverbandsvorsitzender
Friedrich Hartmeyer hat nach einer Podiumsdiskussion zu dem
Thema die Entschlossenheit der
FDP unterstrichen, die Fraktionen im Stadtrat von der
Realisierung eines Jugendgästehauses in der ehemaligen
Justizvollzugsanstalt zu überzeugen. Die Podiumsdiskussion
hatten die Jungen Liberalen veranstaltet. (red)
MUELLEH / MUELLEH
Quelle:
Verlag: Rheinpfalz Verlag GmbH & Co. KG
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.278
Datum: Montag, den 01. Dezember 2003
Seite: Nr.19
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01.12.2003 Presseerklärung der JULIs:
"Jugendgästehaus noch vor WM 2006 realisierbar!"
„Jugendgästehaus noch vor WM 2006 realisierbar!“
Am gestrigen
Abend haben die Jungen Liberalen Kaiserslautern im
Deutsch-orden-Saal der Kreissparkasse Kaiserslautern eine
Podiumsdiskussion zur Errichtung eines Jugendgästehauses in der
ehemaligen JVA veranstaltet.
Einleitend stellte
Professor Zenner vom Fachbereich Innenarchitektur der FH
Kaiserslautern die Ergebnisse einer Diplomarbeit zur Umnutzung des
ehemaligen Gefängnisses in der Morlauterer Straße vor. In der von
der FDP-Kreisvorsitzenden Barbara Jörg moderierten Diskussion
äußerten sich Norbert Höbel, Leiter der LBB Kaiserslautern, Katrin
Kuhnert vom Akade-mischen Auslandsamt der TU Kaiserslautern,
Professor Zenner und FDP-Stadtverbandsvorsitzender
Friedrich Hartmeyer, zu den Umnutzungsvor-schlägen.
Kuhnert betonte,
dass das Akademische Auslandsamt derzeit mit großem personellen
und zeitlichen Aufwand Unterkünfte für ausländische Studenten
suchen muss. Aus dem Publikum wurde bestätigt, dass dem Ansehen
der Stadt Kaiserslautern durch den Mangel an preisgünstigen
Unterkünften erheblicher Schaden zugefügt wird. Vorwiegend
Veranstaltungen und Kooperationen mit Jugendlichen aus Europa
seien betroffen, da die preisgünstige Unterbringung der Gäste
scheitere. Ebenso könnten größere Sportveranstaltungen mit
Jugendlichen nicht in Kaiserslautern stattfinden.
Höbel betonte, dass
die LBB dem Projekt „Jugendgästehaus“ offen gegenüberstehe. Er
veranschlage für die Umsetzung eine Bauzeit von 18 Monaten. Damit
das Jugendgästehaus rechtzeitig zur WM 2006 zur Verfügung stehe,
müsse in Kürze mit den Planungen begonnen werden.
Hartmeyer äußerte
die Entschlossenheit der FDP, die Realisierung des Projektes
gemeinsam mit allen im Stadtrat vertretenen Parteien
voranzutreiben.
Der Kreisverband
der Jungen Liberalen sieht den Bedarf für ein Jugendhotel als
erwiesen an. Die Julis würden sich freuen, die Umnutzung gemeinsam
mit allen im Stadtrat vertretenen Parteien und dem
Oberbürgermeister Wirklichkeit werden zu lassen.
(V.i.S.d.P. Lars
Beuth, Kreisvorsitzender der JULIs Kaiserslautern)
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16.10.2003 Presseerklärung der JULIs
zu: "Eine
Geste der Gastfreundschaft - Jugendgästehaus Kaiserslautern"
"Eine Geste der
Gastfreundschaft - Jugendgästehaus Kaiserslautern"
Was prägt
nachhaltiger den Eindruck der Gäste einer Stadt als die
Gewährleistung einer möglichst angenehmen Unterbringung? Wie viel
mehr bedeutet ein herzlicher "Empfang" jugendlichen Gästen? - Wie
steht es hiermit in Kaiserslautern?
Die vom
Kreisverband der Jungen Liberalen im Juli dieses Jahres unter den
in Kaiserslautern ansässigen Vereinen, Kirchengemeinden und
Institutionen durchgeführte Umfrage zeigt einen erheblichen Mangel
an preisgünstigen Unterkünften für junge Erwachsene. Viele der
Antwortschreiben enthielten konkrete Zahlen benötigter und nicht
vorhandener Übernachtungsmöglichkeiten, einige Organisationen
antworteten, sie hätten sogar Veranstaltungen zu ihrem Bedauern in
andere Städte verlegen müssen, da sie ihre Gäste nicht in
Kaiserslautern unterbringen konnten.
Zur Behebung
dieser Situation schlägt der Kreisverband der Jungen Liberalen die
Errichtung eines Jugendgästehauses in der Innenstadt von
Kaiserslautern vor. Eine elegante Lösung bietet sich in der
Umnutzung der seit Herbst 2002 leer stehenden JVA in ein
Jugendgästehaus nach dem Vorbild des Bezirksgefängnisses in
Landau. Die zwischen Japanischem Garten, Kreisverwaltung und dem
früheren Gerichtshof gelegene ehemalige JVA ist zu Fuß, per Bus
oder mit dem Auto gut erreichbar und zeichnet sich insbesondere
durch die unmittelbare Nähe zum Stadtkern aus. Die kostengünstige
Realisierung einer solchen Umnutzung wurde durch eine unter der
Leitung von Prof. Zenner an der FH Kaiserslautern angefertigten
Diplomarbeit aufgezeigt.
In den vergangenen
Monaten hat sich ein von Prof. Dennhardt (Universität
Kaiserslautern) angeregtes Konzept der Mischnutzung zu einem
wesentlichen Merkmal unseres Vorschlags entwickelt - auch, da
dieses unserer Ansicht nach der Wirtschaftlichkeit einer solchen
Einrichtung zugute kommt.
Wie der Präsident
der Universität Kaiserslautern Prof. Dr. Schmidt bekannt gab,
besteht seitens der Universität Bedarf an Appartements für
Gastwissenschaftler. Anbieten würde sich auch, das Gebäude zu
einer Begegnungsstätte jugendlicher Gäste der Universität, FH und
der Partnerstädte zu machen. Potentielle zukünftige Studenten,
Einwohner der Stadt könnten aufgrund der Nähe zur Innenstadt
bequem Kaiserslautern entdecken. Eine weitere Idee ist, Vereinen
Räumlichkeiten in dem Gebäude für Versammlungen und Feiern zur
vermieten. Beispielsweise der Kreismusikverband äußerte hierfür
Interesse. Eine derartige Nutzung des Gebäudes ist unseres
Erachtens mit den bestehenden räumlichen Gegebenheiten vereinbar.
Eine ernste
Auseinandersetzung mit der Zukunftsfähigkeit, der Lebensqualität
und dem Ansehen unserer Stadt verlangt eine objektive Diskussion
über die Schaffung von Unterkünften, die den Ansprüchen
jugendlicher Gäste als auch dem Verständnis der Gastfreundschaft
der Bürger dieser Stadt gerecht wird. Der Beitrag der Jungen
Liberalen Kaiserslautern hierzu ist ein Konzept, das unserer
Meinung nach diese Forderung bestmöglich erfüllt.
Wir rufen die
politischen Entscheidungsträger in Kaiserslautern auf, unsere
Initiative aufzugreifen und ein Jugendgästehaus in der Lauterer
Innenstadt Wirklichkeit werden zu lassen.
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Rheinpfalz - 07.10.2003 : Großer Bedarf für Jugendgästehaus
¸¸Großer Bedarf für Jugendgästehaus"
¸¸Es
gibt einen großen Bedarf für ein Jugendgästehaus in
Kaiserslautern." Das sagte gestern Lars Beuth, Kreisvorsitzender
der
Jungen Liberalen, im RHEINPFALZ-Gespräch. In den vergangenen
Monaten habe man eine Umfrage bei Vereinen, kirchlichen
Organisationen und Institutionen der Universität gemacht, die
diese Einschätzung bestätigten.
Beuth
sprach sich deshalb erneut für die Umnutzung der ehemaligen
Justizvollzugsanstalt an der Morlauterer Straße in ein
Jugendgästehaus aus. Die Umfrage habe beispielsweise ergeben,
dass Gastwissenschaftler häufig Unterkünfte suchten, auch der
Hochschulsport habe Bedarf an günstigen
Übernachtungsmöglichkeiten für junge Erwachsene, wenn er
beispielsweise Turniere veranstalte. Auch kämen Fernstudierende
immer wieder zu Wochenendveranstaltungen in die Stadt. Andere
Befragte, etwa die Pfadfinder und ein Sprecher des Verbandes der
deutsch-amerikanischen Clubs, hätten beklagt, in der
Vergangenheit Jugendgruppen außerhalb von Kaiserslautern
unterbringen zu müssen, weil es für diese Klientel keine
günstigen Übernachtungsmöglichkeiten in der Stadt gab.
Ein
Jugendgästehaus im Übernachtungsheim für Obdachlose in der
Trippstadter Straße, wie es von der Caritas immer wieder ins
Gespräch gebracht worden sei, lehnten die
Jungen Liberalen ab.
Weil das Umfeld problematisch sei. Außerdem habe die ehemalige
JVA in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum eine viel bessere
Lage, sei ein idealer Standort, ¸¸um die Stadt zu entdecken".
Die FDP-Kreisvorsitzende
Barbara Jörg betonte, das Umfrageergebnis liege mittlerweile
auch der LBB vor, die bisher keine Marktstudie gemacht habe. (cla)
SCHNEIC / SCHNEIC
Quelle:
Verlag: Rheinpfalz Verlag GmbH & Co. KG
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.232
Datum: Dienstag, den 07. Oktober 2003
Seite: Nr.16
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Rheinpfalz - 26.09.2003 : TU-Präsident Schmidt für Jugendgästehaus
in JVA
Zur
Erhöhung der Attraktivität sowie zur Profilschärfung des
Standortes befürwortet die TU Kaiserslautern die Errichtung eines
Jugendgästehauses im Gebäude der ehemaligen Justizvollzugsanstalt
an der Morlauterer Straße. ¸¸Wir sehen einen großen Bedarf an
preisgünstigen Appartements für unsere Austauschstudierenden,
Gastwissenschaftler und Gäste", erläuterte Uni-Präsident Helmut
Schmidt und wies darauf hin, dass die Studierenden an der TU aus
90 Nationen kommen. An der Hochschule gebe es auch oft Seminare
und Fachtagungen, bei denen Studierende anderer Hochschulen
preiswert untergebracht werden müssten. Sie würden ein solches
Angebot sicher gerne annehmen. ¸¸Die Tagungsräume an der Uni
könnten gut genutzt werden, da vom Rathaus eine direkte
Busverbindung zum Campus besteht", führte Schmidt aus. Sowohl auf
die Hochschule als auch auf die Stadt könne zusätzlich ein
positives Licht strahlen. Auch das Akademische Auslandsamt sucht
immer wieder preisgünstige Übernachtungsmöglichkeiten, da
Alternativen im Stadtgebiet und im Umkreis kaum vorhanden sind.
¸¸Besonders am Semesterbeginn kommen viele ausländische
Studierende nach Kaiserslautern, ohne zuvor ein Appartement mieten
zu können. Wir schätzen, dass in dieser Zeit zirka 30 bis 50
Studierende Interesse an einer günstigen Unterbringung haben", so
Katrin Kuhnert vom Auslandsamt. (red)
GIESM / GIESM
Quelle:
Verlag: Rheinpfalz Verlag GmbH & Co. KG
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.224
Datum: Freitag, den 26. September 2003
Seite: Nr.15
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Rheinpfalz - 12.02.2003 : FDP macht sich für ein Gästehaus stark
FDP macht sich für ein Gästehaus stark
Liberale beschäftigen sich mit Zukunft des
bisherigen Gefängnisses - Beispielhaftes Projekt in Landau
Die ehemalige Justizvollzugsanstalt (JVA) in
der Morlauterer Straße soll in ein Jugendgästehaus oder
Jugendhotel umgestaltet werden. Dafür hat sich der
FDP-Kreisverband ausgesprochen. Bei einem Pressegespräch, an dem
auch Vertreter des Landesbetriebs Liegenschafts- und Bauverwaltung
sowie der Universität teilgenommen haben, äußerten auch die
Jungen Liberalen (Julis) ihre
Vorstellungen zu dem Projekt.
Laut Lars Beuth von den
Julis, der
Bauingenieurwesen studiert, ist erst eine kürzlich vom Lehrstuhl
für Regionalentwicklung und Raumordnung durchgeführte Untersuchung
zu dem Schluss gekommen, dass die Unterbringungskapazitäten in der
Stadt bei der WM 2006 nicht ausreichen. Beuth: "Dies gilt
insbesondere für Jugendliche, Schüler und Studenten, denen sich in
Kaiserslautern keine Möglichkeit einer kostengünstigen,
komfortablen Übernachtung bietet." Doch nicht nur mit Blick auf
die WM werde ein Jugendgästehaus gebraucht. Genutzt werden könne
eine solche Einrichtung auch von Studenten auf Zimmersuche,
Gartenschaubesuchern, ausländischen Studierenden oder
Gastwissenschaftlern. "Zumal die nächste Jugendherberge erst in
Hochspeyer ist", so Beuth.
Der stellvertretende FDP-Kreisvorsitzende
Franz Rheinheimer erinnerte daran, dass die Idee, ein Jugendgästehaus
einzurichten, nicht ganz neu sei. "Das war schon Thema im
Jugendhilfeausschuss." Dass jetzt das Gefängnis leer stehe, sei
geradezu ideal. Rheinheimer: "So etwas in unmittelbarer Citynähe
zu machen, ist eine Riesenchance."
Nach Einschätzung der Kaiserslauterer
FDP wäre
ein Jugendgästehaus in einem ehemaligen Gefängnis auch sehr
originell und deshalb gut fürs Image. Dafür sprächen auch die gute
Lage - "250 Meter Entfernung zum Stadtkern und unmittelbare
Nachbarschaft zu Japanischem Garten und Gartenschau" - und die
ideale Verkehrsanbindung. Die FDP geht davon aus, dass aus den 100
Zellen à neun Quadratmeter durch das Einziehen von Zwischenwänden
ein Haus mit 100 Betten entstehen könnte. Bei einer
Ortsbesichtigung habe man sich davon überzeugt, dass das Gebäude
in einem guten Zustand sei.
Die FDP erinnerte mit Blick auf eine Umnutzung
an ein ganz ähnliches Projekt in Landau. Dort war Mitte der 90er
Jahre das ehemalige Bezirksgefängnis in der Innenstadt zu einem
Studentenwohnheim mit 60 Ein- bis Drei-Zimmer-Appartements
umgebaut worden. Dabei wurde nicht nur das vorhandene
Erschließungssystem beibehalten, sondern auch die
Wohnungsgrundrisse wurden unter weitgehender Berücksichtigung der
bestehenden Zellen- und Tragstruktur entwickelt. Durch Öffnung
einzelner Zellen hatte man die notwendigen Wohnungsgrößen
erreicht. Auf diese Erfahrungen könne man zurückgreifen,
argumentierte die Kreisvorsitzende Barbara Jörg.
Norbert Höbel, Niederlassungsleiter des
Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) in
Kaiserslautern, nannte die Umnutzung der JVA als Jugendgästehaus
"eine interessante Idee", aber das müsse sich auch wirtschaftlich
darstellen lassen. "Es darf kein Zuschussbetrieb werden", so Höbel.
Er führte weiter aus, das Gefängnis sei für die LBB alles andere
als eine einfache Immobilie.
Zumal mit der Projektentwicklung erst begonnen
werden konnte, als die hochsensible Nutzung im November beendet
war. Höbel: "Wir konnten ja aus Sicherheitsgründen die
Grundrisspläne nicht rausgeben, solange die JVA in Betrieb war."
Jetzt sei die LBB mit Volldampf dabei, das Gebäude einer neuen
Nutzung zuzuführen, auch mit der Stadt gebe es Gespräche. Derzeit
sei für die LBB noch vieles denkbar, vom Verkauf bis zur
Vermietung an eine Betreibergesellschaft, beispielsweise eine
Hotelkette.
Professor Hans Dennhardt von der Universität
bot an, das Thema Umnutzung der Justizvollzugsanstalt auch
thematisch in einer Lehrveranstaltung am Fachbereich Arubi zu
thematisieren. Er regte an, auch das Umfeld - von der katholischen
Studierendengemeinde über Studentenwohnheime, die Fachhochschule
sowie die Schulen - der ehemaligen JVA bei den Planungen zu
berücksichtigen. Er könne sich auch mehrere Nutzungen unter einem
Dach vorstellen - Stichwort Weiterbildung und Förderung von
Jugendlichen" -, auf jeden Fall müsse man sich aber auch
"rentierliche" Dinge reinholen. (cla)
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