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Presseartikel
u. Presseerklärungen 2008
zur
Artikelliste 2008
In dieser Rubrik wird über diverse
Themen rund um die Arbeit der FDP in 2007 in Kaiserslautern berichtet.
Außerdem berichten wir hier z.B. über Dinge, die uns gut
gefallen oder ärgern, den manchmal problematischen und wenig
demokratischen, politischen Umgangsstil der Parteien in KL, über Aktionen der JULIs, über Zustände
in Kaiserslautern, die wir verbessern wollen und über
vieles mehr.
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Rheinpfalz - 29.01.2008 : 29 sagen Ja zu Erzhütter Ortsbeirat
29 sagen Ja zu Erzhütter Ortsbeirat
Stadtrat stimmt mehrheitlich für
Wiederbelebung des Gremiums in der Stadtrandsiedlung
Nach kontroverser Diskussion hat der
Stadtrat gestern mit 29 Ja-Stimmen beschlossen, den Ortsbeirat
Erzhütten/Wiesenthalerhof mit Beginn der Legislaturperiode 2009
wieder ins Leben zu rufen. Gegen den SPD-Antrag stimmte die
CDU-Fraktion mit 18 Stimmen. Die FDP
votierte mit drei Stimmen dagegen, ein
FDP-Ratsmitglied enthielt sich.
Andreas Rahm,
SPD-Fraktionsvorsitzender, erläuterte den Antrag. Er machte eine
33 Punkte umfassende Liste geltend, in der Missstände
beziehungsweise Dinge aus dem Stadtteil aufgelistet sind, die
nach dem Abschaffen des Ortsbeirats nicht weiterverfolgt wurden
(wir berichteten).
Diese Liste ließ der
FDP-Fraktionsvorsitzende
Friedrich Hartmeyer nicht gelten.
Zum Erledigen der Anliegen sei kein Ortsbeirat nötig. Er sprach
sich für das Konzept der sozialen Stadt sowie das
Quartiermanagement aus und nannte die Ratsverwaltung im Rathaus,
die für die Bürger ansprechbar sei. Zudem hätten die Ortsbeiräte
zu wenig Kompetenzen, um sinnvoll zu arbeiten.
Es gebe keinen Grund für die
Wiedereinführung des Hütterer Ortsbeirats, konstatierte
CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd Rosenberger. Der Heimatverein
Erzhütten/Wiesenthalerhof und die Kirchen hätten sich um viele
Punkte auf der Rahm-Liste ehrenamtlich gekümmert. Zudem sei
jedes Stadtratsmitglied ein Ansprechpartner der Bürger.
Rosenberger nannte auch die Bürgersprechstunden hilfreich, die
die CDU in einigen Stadtteilen eingerichtet habe. Wolle man
jedoch Ortsbeiräte, müssen man ihnen größere Kompetenzen geben,
räumte Rosenberger ein.
Für die FWG gab Fraktionsvorsitzende
Gabriele Wollenweber das Okay für die Wiedereinführung. Der
Stadtteil sei durch seine Stadtrandlage vom Charakter her
vergleichbar mit Erfenbach, er habe fast dörflichen Charakter.
Sie sprach sich allerdings dagegen aus, dass weitere Gremien in
der Kernstadt ebenfalls wieder eingeführt werden.
Immer wieder werde von mehr
Bürgernähe, Bürgerbeteiligung und Demokratie geredet, aber: „Wir
halten immer weniger Institutionen dafür vor", kritisierte Gilda
Klein-Kocksch für die Grünen-Fraktion. Gleichzeitig trat die
Fraktionssprecherin dafür ein, die Kompetenzen aller Ortsbeiräte
wieder zu erweitern, sonst mache ihre Arbeit keinen Sinn. „Einen
Kerweausschuss brauchen wir nicht."
Das parteilose Stadtratsmitglied
Adolf Hans Wimmer nannte den Stadtteil Erzhütten/Wiesenthalerhof
ein Paradebeispiel für eine Wiedereinführung des Ortsbeirats.
Die Stadtrandlage im Norden Kaiserslauterns verlange geradezu
nach einem solchen Gremium.
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.24
Datum: Dienstag, den 29. Januar 2008
Seite: Nr.17
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Rheinpfalz - 29.01.2008 : Der HINTERGRUND: Ein kleines
Trostpflaster
Der HINTERGRUND: Ein kleines Trostpflaster
Wie Friedrich Hartmeyer zum
Aufsichtsratsmandat bei der Gasanstalt kam
Es hatte etwas vom 22. Mai. Jenem
Tag, an dem in geheimer und spektakulärer Wahl ein neuer
Stadtvorstand im Stadtrat berufen und das „Bündnis für Lautern"
in zwei der drei Wahlen ausgebootet worden war. Es war ebenfalls
eine geheime Wahl und auch nicht unspannend, wenngleich das, was
gestern Nachmittag im Stadtrat zu entscheiden war, bei weitem
nicht die Tragweite der Beschlussfassung des 22. Mai hatte.
Gleichwohl, es ging um ein lukratives Mandat. Einen
Aufsichtsratsposten bei der Gasanstalt.
Klar war im Vorhinein, dass SPD und
CDU jeweils einen der zu vergebenden drei Aufsichtsratssitze für
die neue Amtszeit, die Mitte Juni dieses Jahres beginnt,
erhalten werden. Keine der beiden großen Fraktionen würde sich
in der Wahl eine Blöße geben. Die Ratsmitglieder Udo Lackmann
(SPD) und Manfred Steiner (CDU) waren somit auf der sicheren
Seite. Insofern konzentrierte sich das Interesse ganz und gar
der Frage, welche der kleinen Fraktionen das Rennen um den
dritten Sitz machen würde.
Absehbar war im Vorfeld auch, dass
sich die Grünen, die FWG und die FDP
hierzu nicht auf einen gemeinsamen Kandidaten für das
Aufsichtsratsmandat würden entscheiden können. Hierbei geht"s um
Image und natürlich auch politischen Einfluss auf die
Geschäftspolitik des wirtschaftlich gut dastehenden
Unternehmens. Und da ist jede Fraktion sich selbst die nächste.
Folge: Die Grünen schickten ihr Ratsmitglied Herbert Leyendecker
in die Wahlschlacht, die FWG ihr Ratsmitglied Andreas Jacob und
die FDP gar ihren
Fraktionschef Friedrich Hartmeyer.
Jedes Ratsmitglied im Stadtrat hatte
nur eine Stimme zu vergeben. Die Auszählung geriet somit zu
einer interessanten Angelegenheit. Würden am Schluss alle
Fraktionen nur für ihre Bewerber stimmen? Würden am Schluss also
die Kandidaten der Grünen, FWG und FDP
jeweils nur ihre vier Fraktionsstimmen erhalten. Müsste also
danach aufgrund Stimmengleichheit das Los entscheiden?
Mitnichten war dies der Fall. Alle
drei Bewerber um das dritte Aufsichtsratsmandat erfuhren mehr
als nur die Zustimmung aus den eigenen Reihen. SPD, CDU und FBU
verteilten ihre Gunst mehr oder weniger auch auf die Bewerber
der kleinen Fraktionen. Absprachen im Vorfeld wahrscheinlich...
So erhielt Herbert Leyendecker sechs
Stimmen, also zwei mehr als die Fraktion besitzt, ebenso Andreas
Jacob. Es reichte für beide freilich nicht.
Friedrich Hartmeyer, einer der
Verlierer des 22. Mai, durfte sich über sieben Stimmen freuen.
Und damit über einen Aufsichtsratssitz in der Bismarckstraße.
Ein kleines Trostpflaster für den in der Stadtvorstandwahl leer
ausgegangenen FDP-Mann. Es
war eine geheime Wahl. Die Vermutung liegt aber nah, dass aus
dem bürgerlichen Lager die CDU ihm wohl gesonnen gewesen war.
Ihr eigener Kandidat erhielt nur 14 der 18 möglichen Stimmen.
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.24
Datum: Dienstag, den 29. Januar 2008
Seite: Nr.17
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Rheinpfalz - 29.01.2008 : Reichardt führt weiter die FDP
Reichardt führt weiter die FDP
Bei den Vorstandswahlen im FDP-
Ortsverband Morlautern-Erlenbach wurde Hans L. Reichardt als
Vorsitzender wiedergewählt. Seine Stellvertreter sind Karl-Heinz
Blatt und Hans-Joachim Schöttle. Als Beisitzer wurden Horst
Zimmermann, Arthur Schneider, Andrea Eicher und Ulrike Reichardt
gewählt. Schneider wurde von der Kreisvorsitzenden Barbara Jörg
für die 25-jährige Mitgliedschaft in der FDP geehrt. Der
wiedergewählte Reichardt bezeichnete den Einsatz für die
Interessen der Bürger in den Stadtteilen Morlautern und
Erlenbach als vordringlichste politische Aufgabe für den
Ortsverband.
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.24
Datum: Dienstag, den 29. Januar 2008
Seite: Nr.18
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Rheinpfalz - 25.01.2008 : Neujahrsempfang der FDP-Fraktionen
Neujahrsempfang der FDP-Fraktionen
Die FDP-Stadtratsfraktion
will sich aktiv in den Dialog zur Gestaltung der Zukunft von
Kaiserslautern einbringen. Das hat Fraktionsvorsitzender
Friedrich Hartmeyer beim
Neujahrsempfang der FDP-Fraktionen
von Stadtrat und Kreistag Kaiserslautern am Mittwochabend im
Kulturzentrum Kammgarn erklärt. „Die Freien Demokraten begrüßen
den von Oberbürgermeister Klaus Weichel eröffneten Dialog zur
Zukunftsfähigkeit von Kaiserslautern", sagte
Hartmeyer. Er verwies auf die
leicht verbesserte Position von Kaiserslautern im „Zukunftsatlas
2007" der Prognos AG. Danach habe sich die Stadt von Rang 84 auf
78 vorgearbeitet. Wettbewerb und Innovation seien die
Antriebskräfte gewesen. Diese Standortfaktoren gelte es, weiter
zu stärken. Zur Definition von Zukunftszielen für Kaiserslautern
forderte Hartmeyer eine
fraktionsübergreifende Zusammenarbeit.
Barbara Jörg, die Vorsitzende der
FDP-Kreistagsfraktion, wünschte, dass Kaiserslautern auch
in Zukunft gut aufgestellt sei. „Ohne die Standortfaktoren
Technische Universität und Fachhochschule wären wir nicht das,
was wir heute sind", sagte Jörg.
Die Wissenschaftskontakte der TU nach Indien wertete sie als
folgerichtig und wegweisend. Sie zeigten, dass Kaiserslautern
sich international ausrichte. Von den Kontakten nach Indien
profitierten der Arbeitsmarkt und die Stadt als
Hightech-Standort. Weiter sprach sie sich dafür aus, dass Stadt
und Landkreis bei der touristischen Erschließung des Umlandes
Hand in Hand agieren. Jörg Berres, Präsident des Statistischen
Landesamtes Rheinland-Pfalz, informierte über den demografischen
Wandel und dessen Folgen im Südwesten von Rheinland-Pfalz.
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.21
Datum: Freitag, den 25. Januar 2008
Seite: Nr.16
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