Panorama von Kaiserslautern, 9120x1576 Pixel, Achtung langsam!

FDP Kaiserslautern

 

FDP  Kaiserslautern                                                                             Stadt / Bündnis für Lautern

 

 

 

 

 

 


 Bündnis für Lautern 

 

 

BÜNDNIS FÜR LAUTERN
 

Vertrag zur Zusammenarbeit
zwischen den Stadtratsfraktionen
 

der Christlich Demokratischen Union (CDU),

der Freien Demokratischen Partei (FDP),

und der Freien Wähler Gruppe (FWG)

 

Kaiserslautern, den 13. September 2006
 

 

Inhaltsverzeichnis

Präambel

Die Stadt von morgen weiterentwickeln

Strategien und Konzepte auf dem Weg in die Zukunft

Aus der Gegenwart die Zukunft gestalten - der Mensch im Mittelpunkt

Selbstverständnis

Koordinierungsausschuss

Vereinbarung
 

 

Präambel

Die Fraktionen von CDU, FDP und FWG vereinbaren als „BÜNDNIS FÜR LAUTERN“ die Zusammenarbeit in wichtigen kommunalpolitischen Angelegenheiten.

Die Fraktionen der CDU, FDP und FWG werden sich im Stadtrat Kaiserslautern in den kommenden Jahren gemeinsam in partnerschaftlicher und vertrauensvoller Zusammenarbeit der Aufgabe stellen, die Zukunftsfähigkeit der Stadt Kaiserslautern zu stärken. Damit übernehmen die Bündnispartner politische Verantwortung für das Oberzentrum Kaiserslautern.

Es besteht die Übereinkunft, die im Folgenden formulierten Vorstellungen Entschlossen zu verwirklichen. Dabei bildet diese Übereinkunft den Orientierungsrahmen für die Entwicklung der Stadt und beschreibt die wesentlichen Handlungsfelder.

 

Die Stadt von morgen weiterentwickeln

Es gilt, im Bewusstsein der Geschichte aus der Gegenwart heraus die Stadt von morgen zu entwickeln.

Kaiserslautern ist eines der fünf Oberzentren des Landes Rheinland-Pfalz und die „Hauptstadt der Pfalz“. Innerhalb der Westpfalz ist Kaiserslautern ein modernes Zentrum, das alle wesentlichen Einrichtungen sowie weitere vielfältige Angebote für die Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt und der Region vorhält. Hierzu zählen neben den „Basisbildungseinrichtungen“ (Stadt der Schulen) auch die Musik- und Volkshochschule sowie die Meisterschule. Als Hochschulstandort mit zahlreichen Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen bietet Kaiserslautern zusätzlich ein erstklassiges Bildungs- und Weiterbildungsangebot von nationalem und internationalem Rang.

Eine funktionierende und abgestimmte Infrastruktur, sowohl aus regionalem und überregionalem ÖPNV als auch die Anschlüsse an das Bundes- und Fernstraßennetz sowie zu internationalen Luftverkehrswegen mit dem damit verbundenen Höchstmaß an Mobilität bieten die Grundlage für einen attraktiven Wirtschaftsraum.

Einrichtungen im Kultur-, Freizeit- und Naherholungsbereich ergänzen das Profil Kaiserslauterns um wichtige Komponenten für Jugendliche, Familien und Senioren. Eine Vielzahl von Vereinen und Verbänden runden das Freizeit-, Kultur-, Bildungs- und Sportangebot der Stadt ab.

Kaiserslautern ermöglicht ein attraktives Wohnen mit urbanem wie auch dörflichem Charakter. Als soziale Stadt bietet Kaiserslautern in den Bereichen Gesundheit und soziale Dienstleistungen ein umfassendes Angebot, das es auch in Zukunft zu sichern und zu garantieren gilt.

Als traditioneller Einkaufsstandort bietet Kaiserslautern ein vielseitiges und attraktives Angebotsspektrum.

Kaiserslautern ist eine liebenswerte und lebendige Stadt. Deshalb setzt das BÜNDNIS FÜR LAUTERN auf eine gemeinsame Politik, die für die Lebensqualität der Stadt steht.

 

Strategien und Konzepte auf dem Weg in die Zukunft

Die Globalisierung der Wirtschafts- und Arbeitsmärkte, der Übergang von der Industrie- mehr und mehr zur Dienstleistungs-, Bildungs- und Wissenschaftsgesellschaft sowie die demographischen Veränderungen stellen alle, auch die Stadt Kaiserslautern, vor neue Herausforderungen. In der Region Kaiserslautern hat sich der Strukturwandel im Verlust tausender Arbeitsplätze, insbesondere im verarbeitenden Gewerbe und bei den Zivilbeschäftigten des Militärs, deutlich niedergeschlagen. Am Wissenschafts-, Forschungs- und Entwicklungsstandort sind durch das breite Angebot an Schulen, der Fachhochschule, der Technischen Universität sowie mit bedeutenden Forschungseinrichtungen (Fraunhofer, Max-Planck, DFKI, IFOS, IVW, sowie weitere) entscheidende Fundamente für die Zukunft geschaffen worden. Das StadtTechnopole-Gutachten bestätigt einerseits den eingeschlagen Weg, fordert aber weitere Schritte wie die Intensivierung der Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Diesen Weg will das BÜNDNIS FÜR LAUTERN gehen.

Die vielfältigen Wechselwirkungen und Beziehungen zwischen Lebens-, Wohn- und Arbeitsqualität beeinflussen immer stärker die individuelle Standort- und Wohnortentscheidung, sowohl der Unternehmen als auch der Bürgerinnen und Bürger. Deswegen ist eine konsequente, zielgerichtete und kontinuierliche Entwicklung der qualitativen und quantitativen Standortfaktoren notwendig, um auch als Standort im globalen Wettbewerb erfolgreich bestehen zu können. Dies setzt sich das BÜNDNIS FÜR LAUTERN zum Ziel.

In diesem Zusammenhang ist auch die weitere Positionierung von Kaiserslautern als Wirtschaftsstandort im Schnittfeld der benachbarten Großregionen bzw. Metropolräume zu sehen.

Der Ausbau und die Weiterentwicklung der Kultur-, Sport- und Freizeitangebote beeinflusst die Attraktivität Kaiserslauterns und die damit verbundene Fortentwicklung der Gastronomie, Hotellerie und des Einzelhandels sowie aller Dienst- und Handwerksleistungen.

 

Aus der Gegenwart die Zukunft gestalten -der Mensch im Mittelpunkt

Wer für die Stadt Verantwortung trägt, muss den Menschen in den Mittelpunkt jeden Planens und Handelns stellen: das sind die Bürgerinnen und Bürger der Stadt.

Das BÜNDNIS FÜR LAUTERN wird dafür sorgen, das soziale Umfeld der Bürgerinnen und Bürger weiter zu verbessern, damit das Leben in Kaiserslautern attraktiv bleibt: insbesondere im Bereich von Gesundheit und Sport, in der Gewährleistung qualifizierter Ausbildungsmöglichkeiten, in der Vorhaltung angemessener Wohn- und Arbeitsbedingungen oder mit Hilfen in Notsituationen.

Das BÜNDNIS FÜR LAUTERN wird die Vereine und Träger sozialer Belange darin fördern, vor allem die Arbeitslosen, Familien mit vielen Kindern, Menschen mit Behinderung und Senioren zu unterstützen. Für Vereine, die sich den Zielen des Gemeinwohls und der Förderung der Gesundheit durch Sport verschrieben haben, setzt sich das BÜNDNIS FÜR LAUTERN ein.

Die von der Stadt getragenen sozialen Einrichtungen sind unabdingbar für die Begegnung und Kommunikation der Bürgerinnen und Bürger untereinander sowie für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Sie erhalten deshalb eine besondere Bedeutung. Ein urbanes Milieu zu schaffen, das soziale Kontakte fördert, sieht das BÜNDNIS FÜR LAUTERN als Ziel.

Da sich das BÜNDNIS FÜR LAUTERN dieser sozialen Verantwortung stellt, ist es notwendig, die wirtschaftliche Zukunft der Stadt Kaiserslautern zu stärken.

Deshalb ist es unverzichtbar, neben der Bewahrung der gegenwärtigen Wirtschaftsstruktur, neuen Unternehmen die Chance für erfolgreiche Existenzgründungen zu geben. Dabei müssen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen so attraktiv gestaltet sein, dass Unternehmen in Kaiserslautern die Möglichkeit haben, sich hier anzusiedeln und fortzuentwickeln.

Dies wird insbesondere auch dem Ziel gerecht, Arbeitsplätze in der Region zu erhalten und neu zu schaffen.

Angesichts des internationalen Imagegewinns durch die Fußball-Weltmeisterschaft gilt es, diesen Erfolg in nachhaltige Konzepte umzusetzen.

Das Biosphärenreservat Nordvogesen -Pfälzer Wald als größtes zusammenhängendes Waldgebiet in Europa bietet die Möglichkeit, die Region Kaiserslautern stärker als Erholungs- und Urlaubsregion grenzüberschreitend zu vermarkten.

Kommunale Politik muss widerstrebende Nutzungsansprüche ausgleichend, vorausschauend und umweltverträglich planen. Vor allem mit Blick auf eine effiziente und kostengünstige Energie- und Trinkwasserversorgung, eine zukunftsorientierte Abfallwirtschaft, aber ebenso bei der Raumordnung, dem Städtebau und dem Wohnungswesen kommt es darauf an, die Lebensinteressen der Menschen und den Schutz der Umwelt harmonisch miteinander in Einklang zu bringen.

Kaiserslautern hat ein umfangreiches und differenziertes schulisches und praktisches Bildungs-, Ausbildungs- und Weiterbildungsangebot.

Als „Stadt der Schulen“ trägt Kaiserslautern eine besondere Verantwortung, nicht nur in der Vorhaltung der Gebäude, der Einrichtung und Ausstattung der Schulen, sondern auch in der Wertigkeit einzelner Schulformen.

Es gilt, diese Vielfalt zu erhalten, einzelne Schulen- und Schulformen weiter zu entwickeln und flexibel auf neue Herausforderungen zu reagieren.

Als „Kulturmetropole der Pfalz“ zieht Kaiserslautern, mit dem Pfalztheater, der Pfalzgalerie und der Kammgarn sowie der Gartenschau, dem Zoo und zahlreichen weiteren Einrichtungen alljährlich Besucher an. Das Kulturangebot in Kaiserslautern muss ein dauerhaftes, reichhaltiges und vielfältiges Programm für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt, der Region und darüber hinaus bieten.

Die Stadtverwaltung erbringt eine ganze Reihe von Dienstleistungen für die Bürger. Dazu wurden vor einiger Zeit das Bürgercenter, Beschwerdestelle und die so genannte Task Force eingerichtet.

Die Kommunikation zwischen der Verwaltung und den Bürgern muss aber weiterhin im Blickfeld des Interesses bleiben. Die Bürgernähe soll weiter verbessert und die Bürgerinnen und Bürger als Kunden verstanden werden.

Informations- und Kommunikationstechnologie bilden ein wesentliches Standbein für den Wissenschaftsstandort Kaiserslautern. Weitere wichtige innovative Forschungsgebiete von Fachhochschule und Technischer Universität geben der Stadt Impulse. Das BÜNDNIS FÜR LAUTERN möchte durch Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen die Hochschulen, Institute und Forschungseinrichtungen unterstützen.

 

Selbstverständnis

Im Rahmen der Gemeindeordnung ist der Stadtrat verpflichtet, Verantwortung zu übernehmen und Beschlüsse herbeizuführen, die den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen und der Verwaltung Richtung weisende Impulse und Rahmenbedingungen vorgeben. Damit können die gesellschaftlichen Bedürfnisse für die Lebens-, Wohn- und Arbeitsqualität der Zukunft ausgefüllt werden.

Es besteht zwischen den Fraktionen im BÜNDNIS FÜR LAUTERN Übereinkunft darin, dass die gemeinsam vertretenen Vorstellungen nur mit einer Ratsmehrheit die Zukunft und Entwicklung von Kaiserslautern sichern.

Die Kaiserslauterer Stadtratsfraktionen von CDU, FDP und FWG sehen in diesem BÜNDNIS FÜR LAUTERN die notwendige Grundlage, in politischer Verantwortung die Zukunft der Stadt Kaiserslautern zu prägen. Durch enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit werden diese Bündnispartner im BÜNDNIS FÜR LAUTERN mit Mut zum Handeln sowie Verlässlichkeit in den politischen Entscheidungen das entgegengebrachte Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger bestätigen.

 

Koordinierungsausschuss

Die Bündnispartner im BÜNDNIS FÜR LAUTERN vereinbaren einen gemeinsamen Koordinierungssausschuss.

Der Koordinierungsausschuss bildet sich aus je zwei Mitgliedern pro Fraktion sowie zwei Stellvertretern. Weitere Fraktionsmitglieder können mit Zustimmung aller Fraktionen themenbezogen beratend hinzugezogen werden.

Die Einberufung des Koordinierungsausschusses erfolgt innerhalb von 4 Kalendertagen auf Antrag einer Fraktion. Kann aus wichtigen Gründen dieser Termin nicht eingehalten werden, so verlängert sich die Frist um weitere 4 Kalendertage.

Im Koordinierungsausschuss werden die Anträge der Bündnispartner und der Fraktionen außerhalb des Bündnisses sowie die Vorlagen der Verwaltung koordiniert, beraten und abgestimmt. Es werden in erster Linie einvernehmliche Lösungen angestrebt.

Für alle Fraktionen im BÜNDNIS FÜR LAUTERN sind die vom Koordinierungsausschuss vorgeschlagenen Lösungen für die Entscheidung im Stadtrat und seinen nach geordneten Gremien jeweils bindend.

 

Vereinbarung

Im BÜNDNIS FÜR LAUTERN verpflichten sich die Stadtratsfraktionen von CDU, FDP und FWG, nach Kräften diese Vereinbarung umzusetzen.

Die Bündnispartner tragen für die gesamte Politik des Bündnisses gemeinsam Verantwortung.

Die Bündnispartner vereinbaren, alle Stadtratsvorlagen gemeinsam zu beraten und zu koordinieren. Anträge eines Partners werden den Fraktionen des BÜNDNIS FÜR LAUTERN bekannt gegeben und im Koordinierungsausschuss abgestimmt. Anträge von Fraktionen außerhalb des Bündnisses werden mitgetragen, wenn die Bündnispartner dies beschließen.

Ist eine gemeinsame Abstimmung nicht möglich, so hat vor der Entscheidung in den Fraktionen der Koordinierungsausschuss darüber zu beraten und eine Empfehlung zu geben.

 

Kaiserslautern, den 13. September 2006
 

Werner Weisenstein
( Fraktionsvorsitzender CDU )
 

Friedrich Hartmeyer
( Fraktionsvorsitzender FDP )
 

Gabriele Wollenweber
( Fraktionsvorsitzende FWG )
 

 

 

 

 

 

  nach oben 

 

 

FDP - damit es wieder aufwärts geht !

 

 

      zu den      
       JULIs      
Kaiserslautern

 

   aktuelle         Termine    

 

    Mitglied     
    werden     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


                    [ Impressum / Kontakt ]
                    © 2004
FDP Kaiserslautern
                    letzte Aktualisierung am 14.09.2006.