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FDP Kaiserslautern                                                                  Kreis / Presse / Presseartikel 2008

 

 

 

 

 

 


 Presse zu Themen im gesamten Kreis in 2008

Presseartikel ausschließlich zur Stadt Kaiserslautern werden nicht hier, sondern in unserer Rubrik der Stadt unter Presse aufgeführt.

Presseartikel zur FDP im Kreis Kaiserslautern aus den früheren Jahren finden Sie hier: Jahr 2004 , Jahr 2005 , Jahr 2006, Jahr 2007.

   
 
 

Rheinpfalz - 03.04.2008 : Führungswechsel im FDP-Kreisverband nach internen Spannungen

Führungswechsel im FDP-Kreisverband nach internen Spannungen - Werner Kuhn folgt Barbara Jörg

Es lag spürbares Unbehagen in der Luft, als sich die FDP-Mitglieder aus Stadt und Kreis am Dienstagabend in Bruchmühlbach zum Parteitag versammelten. Schon vor Wochen war durchgesickert, dass die Misshelligkeiten zwischen der Kreisvorsitzenden Barbara Jörg und dem Fraktionschef im Lauterer Stadtrat, Friedrich Hartmeyer, auf eine Explosion zusteuern würden.

Inzwischen hatten sich die Hinweise verdichtet, dass Jörg den Bettel hinschmeißen würde. Die Anspannung war mithin deutlich zu spüren, obwohl mehrere Redner in ihren Grußworten einen harmonischen Abend beschworen.

Bezirksvorsitzender Günter Eymael wünschte sich und den übrigen Anwesenden gleich zweimal einen „guten Parteitag", ehe Bundestagsabgeordneter Volker Wissing über liberale Politik in Berlin redete. Zu diesem Zeitpunkt hatte Barbara Jörg bereits die Katze aus dem Sack gelassen: Nach sechs Jahren als Kreisvorsitzende werde sie kein drittes Mal kandidieren, da der „Umgang von Parteifreunden" in jüngster Zeit „alles andere als liberal und alles andere als fair" gewesen sei. Anfang Februar, so berichtete sie, habe man ihr gar vorgeworfen, sie habe den Kreisverband „ins Abseits geführt". Das war denn doch starker Tobak, denn immerhin konnte die FDP unter Jörgs Ägide 2004 in den Kreistag zurückkehren.

Der, auf den diese Philippika abzielte, saß derweil stumm am Präsidiumstisch, von der Kreisvorsitzenden nur durch den über seinem Windsorknoten beständig lächelnden Wissing getrennt. Hartmeyer äußerte sich auch im weiteren Verlauf des Abends nur wenig zum Geschwisterzwist in der FDP. Jörg hatte ja auch keine Namen genannt, als sie versicherte, sie hege „absolut keinen Groll gegen diejenigen, die mir den Vorsitz in den letzten Jahren ziemlich vermiest haben".

Erst der Lauterer Jürgen Reincke nannte Ross und Reiter, indem er den Stadtverbandsvorsitzenden harsch anging. „Wegen des Stils beim Durchboxen seiner Beigeordnetenkandidatur durch Herrn Hartmeyer und sein Umfeld" habe er ebenso wie der Dansenberger Franz Rheinheimer im Frühjahr 2007 „die Mitarbeit in der Stadt-FDP aufgekündigt", sagte Reincke. Er verließ nach seiner Erklärung den Kreisparteitag und kündigte an, er wolle „nicht mehr Mitglied sein in einer FDP, in der Friedrich Hartmeyer eine Führungsposition inne hat".

Seine Kampfrede fand indes wenig Zustimmung. Während ein dauerhaft überforderter Kellner pausenlos die Tür auf- und zustieß, um weithin vernehmlich nach den Empfängern von Wiener Schnitzel und Rindsrouladen zu fragen, musste sich Reincke die Kritik seiner Parteifreunde anhören. Er wurde - ohne dass dieses Wort je fiel - mehr oder weniger deutlich als Nestbeschmutzer kritisiert. Schließlich bescheinigte FDP-Veteran Hans Hermann Dieckvoß dem solcherart attackierten Hartmeyer eine „hervorragende Leistung in dieser Legislaturperiode". Der Enkenbach-Alsenborner Parteisoldat Goswin Förster betonte derweil, Jörg habe „die Kreis-FDP auf einen guten Weg gebracht".

Und Hartmeyer? Der hörte sich das alles anscheinend ungerührt an. Dass er nicht mehr als Schatzmeister des Kreisverbands kandidieren werde, habe er ja mehrfach angekündigt. Als Vorsitzender des Stadtverbands wolle er sich im kommenden Jahr erneut zur Wahl stellen.

Anstelle der 46-jährigen Jörg übernimmt jetzt also der 66 Jahre alte Landtagsabgeordnete Werner Kuhn den Vorsitz im FDP-Kreisverband, zu dem sich anno 1992 die Liberalen aus Stadt und Landkreis zusammengeschlossen haben. Wie er nach seiner Wahl versicherte, wird es auch weiterhin bei dieser Fusion bleiben. Allerdings strebe man an, den geschäftsführenden Vorstand „symmetrisch und paritätisch" zu besetzen, also zu gleichen Teilen mit Vertretern der Stadt- und der Kreis-FDP.

Bleibt zu hoffen, dass bei dieser liberalen Mengenlehre künftig eine eindeutigere Schnittmenge zu erkennen ist.

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.78
Datum: Donnerstag, den 03. April 2008
Seite: Nr.17
 

 
 

Rheinpfalz - 02.04.2008 : Werner Kuhn ist wieder FDP-Vorsitzender

Werner Kuhn ist wieder FDP-Vorsitzender

66-Jähriger gestern Abend zum Nachfolger von Barbara Jörg gewählt - Debatte um Friedrich Hartmeyer

Werner Kuhn ist neuer Vorsitzender des FDP-Kreisverbands. Der 66-jährige Landtagsabgeordnete wurde gestern Abend bei einem Kreisparteitag in Bruchmühlbach-Miesau zum Nachfolger der 46 Jahre alten Barbara Jörg gewählt, die nicht mehr kandidierte.

Jörg, die den Kreisvorsitz 2002 von Kuhn übernommen hatte, begründete ihren Verzicht auf eine erneute Kandidatur mit internen Spannungen. Ihr schwieriges Verhältnis zum Lauterer Stadtverbandsvorsitzenden und Fraktionschef im Stadtrat, Friedrich Hartmeyer, ist seit Monaten ein offenes Geheimnis (die RHEINPFALZ berichtete gestern). In einer Erklärung beklagte sie einen „Umgang von Parteifreunden" während des vergangenen Jahres, der „alles andere als liberal und alles andere als fair" gewesen sei. Ihr eigenes Politikverständnis sei „von grundsätzlichem Anstand geprägt". Da dies nicht von allen Liberalen geteilt werde, stehe sie für keine weiteren Ämter zur Verfügung.

Unterstützung fand sie in Jürgen Reincke, der „den Stil von Herrn Hartmeyer" massiv kritisierte. Der jedoch wurde von zahlreichen weiteren Parteimitgliedern ausdrücklich verteidigt. Unter anderem attestierte ihm Hans Hermann Dieckvoß eine „hervorragende Leistung in dieser Legislaturperiode", was die Versammlung mit Beifall quittierte.

Auch Hartmeyer, der bisher als Schatzmeister fungierte, wollte sich nicht mehr in den Kreisvorstand wählen lassen. Er behält allerdings sein Stadtratsmandat, während die in Schopp lebende Jörg weiterhin dem Kreistag angehört.

Die 36 anwesenden Parteimitglieder wählten schließlich Kuhn mit 23 Stimmen zum neuen Kreisverbandsvorsitzenden. Auf den ebenfalls vorgeschlagenen Goswin Förster aus Enkenbach-Alsenborn entfielen zehn Stimmen. Kuhn hatte das Amt des Kreisvorsitzenden ab 1992, als die zuvor separaten FDP-Verbände in Stadt und Kreis zusammengelegt wurden, schon einmal für zehn Jahre inne.

Die Zahl der stellvertretenden Vorsitzenden wurde von vier auf zwei reduziert, es sind Ulrich Becker (Hochspeyer) und Brigitta Röthig-Wenz (Kaiserslautern). Neuer Schatzmeister ist Rudolf Zehbe (Otterbach), zur Schriftführerin wurde Brigitte Geib (Kaiserslautern) gewählt. Beisitzer sind Rolf Koch und Hans Hermann Dieckvoß aus der Stadt sowie Goswin Förster und Oliver Schneider aus dem Kreis.

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.77
Datum: Mittwoch, den 02. April 2008
Seite: Nr.15

 

 
 

Rheinpfalz - 01.04.2008 : Kandidiert Jörg noch einmal?

Kandidiert Jörg noch einmal?

Vorstandswahl bei Kreis-FDP

Vorstandswahlen stehen auf der Tagesordnung des Kreisparteitags der FDP, der heute Abend in Bruchmühlbach stattfindet. Der Urnengang könnte spannend werden, da es in der Partei seit Monaten rumort. Die Misshelligkeiten zwischen der FDP-Kreischefin Barbara Jörg und dem Lauterer Stadtverbandsvorsitzenden Friedrich Hartmeyer sind ein offenes Geheimnis. Intern wird daher darüber spekuliert, ob Jörg noch einmal kandidiert. Auf RHEINPFALZ-Anfrage lehnte sie gestern eine Stellungnahme ab.

Der FDP-Kreisverband hat rund 150 Mitglieder sowohl aus der Stadt als auch dem Landkreis, seit die beiden separaten Gruppierungen sich 1992 zusammenschlossen. Den Vorsitz hatte zehn Jahre lang Werner Kuhn aus Kaiserslautern inne, der 2002 von Barbara Jörg abgelöst wurde. Unter ihrer Ägide glückte den Liberalen 2004 die Rückkehr in den Kreistag, wo sie heute vier Sitze haben. In den Verbandsgemeinderäten von Enkenbach-Alsenborn, Landstuhl, Otterbach und Otterberg sitzt je ein FDP-Vertreter, im Lauterer Stadtrat sind es vier.

Die promovierte Volkswirtin Jörg lebt in Schopp. Von 1993 bis 2001 war sie für die Wirtschaftsförderungsgesellschaft von Stadt und Kreis tätig, ehe sie ins Mainzer Wirtschaftsministerium wechselte. Am heutigen Dienstag übernimmt sie die Geschäftsführung einer neuen Nutzfahrzeuge-GmbH in Kaiserslautern.

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.76
Datum: Dienstag, den 01. April 2008
Seite: Nr.15
 

 
 

Rheinpfalz - 25.01.2008 : Neujahrsempfang der FDP-Fraktionen

Neujahrsempfang der FDP-Fraktionen

Die FDP-Stadtratsfraktion will sich aktiv in den Dialog zur Gestaltung der Zukunft von Kaiserslautern einbringen. Das hat Fraktionsvorsitzender Friedrich Hartmeyer beim Neujahrsempfang der FDP-Fraktionen von Stadtrat und Kreistag Kaiserslautern am Mittwochabend im Kulturzentrum Kammgarn erklärt. „Die Freien Demokraten begrüßen den von Oberbürgermeister Klaus Weichel eröffneten Dialog zur Zukunftsfähigkeit von Kaiserslautern", sagte Hartmeyer. Er verwies auf die leicht verbesserte Position von Kaiserslautern im „Zukunftsatlas 2007" der Prognos AG. Danach habe sich die Stadt von Rang 84 auf 78 vorgearbeitet. Wettbewerb und Innovation seien die Antriebskräfte gewesen. Diese Standortfaktoren gelte es, weiter zu stärken. Zur Definition von Zukunftszielen für Kaiserslautern forderte Hartmeyer eine fraktionsübergreifende Zusammenarbeit. Barbara Jörg, die Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion, wünschte, dass Kaiserslautern auch in Zukunft gut aufgestellt sei. „Ohne die Standortfaktoren Technische Universität und Fachhochschule wären wir nicht das, was wir heute sind", sagte Jörg. Die Wissenschaftskontakte der TU nach Indien wertete sie als folgerichtig und wegweisend. Sie zeigten, dass Kaiserslautern sich international ausrichte. Von den Kontakten nach Indien profitierten der Arbeitsmarkt und die Stadt als Hightech-Standort. Weiter sprach sie sich dafür aus, dass Stadt und Landkreis bei der touristischen Erschließung des Umlandes Hand in Hand agieren. Jörg Berres, Präsident des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz, informierte über den demografischen Wandel und dessen Folgen im Südwesten von Rheinland-Pfalz.

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.21
Datum: Freitag, den 25. Januar 2008
Seite: Nr.16
 

 

 

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                    letzte Aktualisierung am 14.04.2008.
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