|
Wahlen 2004,
Presseartikel
zurück
zur Presseübersicht der Wahlen 2004
|
Rückschlag und Aussicht
Egal,
ob die SPD die Aussicht darauf, dass die
FDP mit ihr und den
Grünen ein Bündnis für die Stadtratspolitik der nächsten Jahre
eingeht, zu positiv, zu euphorisch eingeschätzt hat oder der
FDP-Fraktionschef
Friedrich Hartmeyer zurückgepfiffen wurde - Tatsache ist, dass die
FDP in puncto
Zusammenarbeit im Stadtrat frei bleiben will. Und sich an der
Sache orientieren will, nicht an festen Partnern.
Das ist
ein schwerer Rückschlag für die Kräfte vor allem in der SPD, die
gehofft und begierig darauf erwartet hatten, hier ein Bündnis zu
schmieden, das eine handlungsfähige Mehrheit jenseits der CDU
sicherstellt und damit vor allem auch Oberbürgermeister Bernhard
Deubig in seinem Tun und
Handeln an die Kandarre nimmt.
Die
FDP will unabhängig
bleiben - und damit auch das, wofür sie landauf landab bekannt
ist, das Zünglein an der Waage. Bestätigt werden sich jetzt jene
fühlen, die immer schon skeptisch waren, ob das mit der ¸¸Ampel"
überhaupt klappt und die immer schon in den Freien Demokraten
einen Wackelkandidaten sahen.
Generell hat der FDP-Fraktionschef
gestern eine Absage an eine Koalition im Stadtrat formuliert.
Damit indirekt auch ein Bündnis mit CDU und FWG ausgeschlossen,
wie es jetzt für den pfälzischen Bezirkstag gefunden wurde.
Für die
Ratsarbeit zeichnet sich damit eine Von-Fall-zu-Fall-Entscheidung
ab, eine Politik wechselnder Mehrheiten. Für die CDU, bisher in
der Defensive, eröffnet das Scheitern der ¸¸Ampel" neue
Perspektiven, auch in der Offensive. Und für die
FDP die Aussicht,
umworben zu sein, immer im Blickpunkt zu stehen. Anders als in
einem Bündnis unter SPD-Ägide. (red)
Quelle:
Verlag: Rheinpfalz Verlag GmbH & Co. KG
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.170
Datum: Samstag, den 24. Juli 2004
Seite: Nr.17
Präsentiert durch MSH-Web:digiPaper
|
|
Rheinpfalz - 08.07.2004 : FDP und Grüne einig über Besetzung der
Ausschüsse
FDP und Grüne einig über
Besetzung der Ausschüsse
KAISERSLAUTERN. Liberale und Bündnis 90/Die Grünen werden es bei
der Besetzung der Ausschüsse in der Kreistagssitzung am kommenden
Montag, 12. Juli, nicht auf das Losverfahren ankommen lassen,
sondern haben sich bereits im Vorfeld geeinigt, wer Vertreter in
welchen Ausschuss schicken wird. Das erklärte die Vorsitzende der
FDP-Kreistagsfraktion,
Barbara Jörg, gestern in einer Pressemitteilung. Bei allen
Ausschüssen mit elf Vertretern können entweder die Liberalen oder
die Grünen einen Sitz erlangen; die Entscheidung fällt
normalerweise per Los. ¸¸Wir haben uns lieber pragmatisch und ohne
längere Diskussion mit den beiden Vertretern der Grünen geeinigt",
erklärte Jörg. Beide Parteien plädierten für eine Aufstockung des
Kreisausschusses auf mindestens 13 Mitglieder, so die Vorsitzende
weiter, denn damit könnten sowohl Grüne als auch
FDP mit einem Sitz darin
vertreten sein, was laut Jörg dem Wählerwillen eher entsprechen
würde als die bisherige Lösung. Doch dieser Wunsch nach einer
Vergrößerung werde insbesondere von den Freien Wählern abgelehnt.
Quelle:
Verlag: Rheinpfalz Verlag GmbH & Co. KG
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.156
Datum: Donnerstag, den 08. Juli 2004
Seite: Nr.19
Präsentiert durch MSH-Web:digiPaper
|
|
07.07.2004 : Presseerklärung zur Besetzung der Ausschüsse im
Kreistag
Besetzung
der Ausschüsse im Kreistag
FDP und Grüne
werden es bei der Besetzung der Ausschüsse im Kreistag am Montag
nicht auf das Losverfahren ankommen lassen. Das erklärte die
Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion, Barbara Jörg. Bei
Ausschüssen mit 11 Vertretern können entweder die Liberalen oder
die Grünen einen Sitz erlangen. Wir haben uns pragmatisch und ohne
längere Diskussion mit den beiden Vertretern der Grünen im
Kreistag geeinigt, erklärte Jörg. Der Wunsch beider Parteien nach
einer Vergrößerung des Kreisausschusses auf mindestens 13
Mitglieder werde insbesondere von der FWG abgelehnt. Bei 13
Vertretern wären sowohl Grüne als auch FDP mit einem Ausschusssitz
vertreten. Der Wählerwillen würde hier eher abgebildet, als bei
der sich für Montag abzeichnenden Lösung, betonte Jörg.
(v.i.S.d.P. Dr.
Barbara Jörg)
|
|
Rheinpfalz - 05.07.2004 : Hartmeyer FDP-Fraktionschef
Hartmeyer
FDP-Fraktionschef
Auf der
konstituierenden Sitzung der FDP-Stadtratsfraktion wurde Friedrich
Hartmeyer zum Fraktionsvorsitzenden gewählt, Ingeborg Schüler zur
stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden.
Quelle:
Verlag: Rheinpfalz Verlag GmbH & Co. KG
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.153
Datum: Montag, den 05. Juli 2004
Seite: Nr.16
Präsentiert durch MSH-Web:digiPaper
|
|
Rheinpfalz - 03.07.2004 : Barbara Jörg führt FDP-Kreistagsfraktion
Barbara Jörg führt
FDP-Kreistagsfraktion
Den
Fraktionsvorsitz der FDP im Kreistag wird Barbara Jörg übernehmen.
Darüber wurde bei der erweiterten Fraktionssitzung am
Donnerstagabend entschieden, so die Mitteilung der FDP. Die
Freidemokraten waren nach zehnjähriger Abwesenheit wieder in den
Kreistag zurückgekehrt und errangen am 13. Juni zwei Mandate, die
von Barbara Jörg und Goswin Förster wahrgenommen werden. ¸¸Die FDP
im Kreis steht für eine sachorientierte und bürgernahe Politik,
dies wird sich auch in der Besetzung der Ausschüsse
widerspiegeln", sagte Jörg. Ziel sei es, so viele Bürgervertreter
wie möglich einzubinden. Koalitionen werde die FDP nicht eingehen,
sondern ihre Entscheidungen im Kreistag stark am Bürgerinteresse
orientieren, so Jörg, ¸¸ohne dabei die Finanzsituation des Kreises
aus dem Auge zu verlieren".
Quelle:
Verlag: Rheinpfalz Verlag GmbH & Co. KG
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.152
Datum: Samstag, den 03. Juli 2004
Seite: Nr.21
Präsentiert durch MSH-Web:digiPaper
|
|
02.07.2004 : Presseerklärung zur
Wahl des/der
Fraktionsvorsitzenden der FDP-Kreistagsfraktion
Wahl
des/der Fraktionsvorsitzenden der FDP-Kreistagsfraktion
Den
Fraktionsvorsitz der FDP im Kreistag wird Barbara Jörg übernehmen.
Darüber wurde bei der erweiterten Fraktionssitzung gestern Abend
entschieden. „Die FDP im Kreis steht für eine sachorientierte und
bürgernahe Politik, dies wird sich auch in der Besetzung der
Ausschüsse widerspiegeln“, erläuterte Jörg. Unser Ziel ist es, so
viele Bürgervertreter wie möglich einzubinden. Koalitionen werde
die FDP nicht eingehen, sondern ihre Entscheidungen im Kreistag
stark am Bürgerinteresse orientieren, ohne dabei die
Finanzsituation des Kreises aus dem Auge zu verlieren.“
(v.i.S.d.P. Dr.
Barbara Jörg)
|
|
Karten neu gemischt
Beim
zweiten Wahlgang zum Ortsvorsteher wurden die Karten in Dansenberg
neu gemischt. Die Christdemokraten, die mit Monika Ziegler seit
über zwölf Jahren die Ortsvorsteherin stellten, mussten die
Position gestern an Franz Rheinheimer von der FDP abtreten.
Barbara Busch, die für die CDU kandidierte und beim ersten
Wahlgang mit 45,9 Prozent der Stimmen fast 15 Prozentpunkte vor
ihrem Mitbewerber lag, hätte ihr Ergebnis gestern deutlich
verbessern müssen. Zwar konnte sie 46 Prozent halten, profitierte
aber nicht von den 22,6 Prozent der Stimmen, die beim ersten
Wahlgang auf den ausgeschiedenen Kandidaten Heiner Flesch von der
SPD entfallen waren. Mit 54 Prozent gelang es Rheinheimer,
gegenüber dem ersten Wahlgang 22,5 Prozentpunkte gutzumachen.
Mit der
Veränderung der Sitzverteilung im Ortsbeirat wird es künftig bei
Abstimmungen spannend werden. Sollte Rheinheimer bei seiner Wahl
überwiegend von den SPD-Stimmen profitiert haben, könnte das
künftig im Beirat zu Pattsituationen führen.
Quelle:
Verlag: Rheinpfalz Verlag GmbH & Co. KG
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.147
Datum: Montag, den 28. Juni 2004
Seite: Nr.15
Präsentiert durch MSH-Web:digiPaper
|
|
Franz Rheinheimer gewinnt gegen
Barbara Busch
DANSENBERG: Ortsvorsteher in Stichwahl gewählt - 54 Prozent gehen
zur Urne - Dank für fairen Wahlkampf
Um
18.28 Uhr gestern Abend war es amtlich: Franz Rheinheimer (FDP)
ist neuer Ortsvorsteher von Dansenberg. Bei der gestrigen
Stichwahl erzielte Rheinheimer 513 Stimmen (54 Prozent). Auf seine
Gegenkandidatin Barbara Busch (CDU) entfielen 437 Stimmen (46
Prozent).
Insgesamt waren in Dansenberg 1807 Wähler aufgerufen, zur Urne zu
gehen. 968 gaben ihre Stimme ab, davon waren 18 Stimmen ungültig.
Von der Briefwahl machten 245 Personen Gebrauch. Mit 53,57 Prozent
lag die Wahlbeteiligung im zweiten Durchgang unter der
Wahlbeteiligung von 64,7 Prozent bei der Kommunalwahl vor zwei
Wochen.
¸¸Ich
bin geplättet. Ich bin fertig", sagte Rheinheimer, als er das
Wahlergebnis von der Tafel ablas. ¸¸Ist das auch schon das
endgültige Ergebnis"?, versicherte er sich beim Wahlausschuss.
Noch bevor Barbara Busch ihrem Gegenkandidaten die Hand schütteln
konnte, konnte Rheinheimer von Werner Weisenstein, dem
Fraktionsvorsitzenden der CDU im Lauterer Stadtrat, erste
Glückwünsche entgegennehmen.
Der
neue Ortsvorsteher bedankte sich bei seiner Mitbewerberin für das
faire Miteinander im Wahlkampf. ¸¸Wir wollen gemeinsam für
Dansenberg unser Bestes geben", sagte Rheinheimer vor dem
Wahlausschuss und einigen wenigen Interessenten, die den Weg zur
Auszählung ins Wahllokal in der Schule von Dansenberg gefunden
hatten. Den Wahlhelfern, die von 8 Uhr ab Dienst taten, dankte er
für ihre Arbeit.
Barbara
Busch sprach von ¸¸eigenen Bedingungen", unter denen die Stichwahl
stattgefunden habe. ¸¸Die Bürger von Dansenberg haben sich
entschieden. Ich muss das Ergebnis akzeptieren", sagte sie
nachdenklich. Monika Ziegler (CDU), die den Wahlausschuss als
Vorstand leitete und die das Amt der Ortsvorsteherin seit
zwölfeinhalb Jahren in Dansenberg ausübte, meinte nach der
Bekanntgabe des Ergebnisses: ¸¸Es ist eben so." Vielleicht sei
Busch weniger bekannt gewesen, Rheinheimer bei den Dansenbergern
besser angekommen.
Beim
ersten Wahlgang hatte Busch 45,9 Prozent erzielt, Rheinheimer 31,5
Prozent. Auf Heiner Flesch (SPD) waren 22,6 Prozent der Stimmen
entfallen. Durch die Wahl von Rheinheimer zum Ortsvorsteher wird
Anette Dietsche für die FDP in den Dansenberger Ortsbeirat
nachrücken. Durch die Veränderung wird die CDU künftig mit acht
Sitzen, die SPD und die FDP werden jeweils mit vier Sitzen im
Ortsbeirat vertreten sein.
Nach
den Worten von Ziegler ist die Wahl, bei der drei Stimmbezirke
zusammengelegt wurden, ohne besondere Vorkommnisse verlaufen.
Gerhard Scheler vom Amt für Statistik und Wahlen der Stadt, der
zur Auszählung erschienen war, um die Wahlunterlagen mit ins
Rathaus zu nehmen, wertete die Wahlbeteiligung von fast 54 Prozent
beim zweiten Wahlgang als ¸¸beachtlich".
Quelle:
Verlag: Rheinpfalz Verlag GmbH & Co. KG
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.147
Datum: Montag, den 28. Juni 2004
Seite: Nr.15
Präsentiert durch MSH-Web:digiPaper
|
|
Rheinpfalz - 15.06.2004 : Kreistag: FDP wieder da, Verluste für
die SPD
Kreistag: FDP
wieder da, Verluste für die SPD
Die
FDP zieht nach
zehnjähriger Abwesenheit wieder in den Kreistag ein. Sie hat in
dem Gremium künftig zwei Sitze inne. Ebenfalls zwei Mandate nehmen
die Grünen ein, die seit 1999 mit nur einem Mitglied vertreten
waren. Klarer Gewinner der Kreistagswahl, die eine Beteiligung von
knapp 64,3 Prozent hatte, ist die Freie Wählergruppe. Sie errang
zwei Sitze mehr und schickt damit sieben Mitglieder in den neuen
Kreistag. Die CDU hat nach dem Verlust eines Mandats noch 18 Sitze
inne, bleibt aber stärkste Fraktion. Die Sozialdemokraten erlebten
auch auf Kreisebene ein Debakel: Mit 13 Sitzen haben sie künftig
vier Mandate weniger als bislang. (rik)
Quelle:
Verlag: Rheinpfalz Verlag GmbH & Co. KG
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.136
Datum: Dienstag, den 15. Juni 2004
Seite: Nr.17
Präsentiert durch MSH-Web:digiPaper
|
|

|
|